Damen – SSV Schrobenhausen 9:25

Im letzten Heimspiel der Saison musste man noch einmal gegen eine Topmannschaft der Liga ran. Die SSV Schrobenhausen war hochmotiviert, da sie durch einen Sieg die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machen konnte. Ein großer Fananhang begleitete die Gäste zur Pfaffenhofener Halle und brachte eine hitzige Stimmung in die Partie.

Überraschender Weise waren die Scheyerer Damen wenig abgelenkt von der Kulisse. Sie waren eher noch zusätzlich motiviert und zeigten eine astreine Anfangsphase. Gleich zu Beginn gelang es den Scheyerern, 2:0 in Führung zu gehen und auch in den Folgeminuten war man den Gästen eine Nasenlänge voraus (3:2, 4:3). Das hatten die Schrobenhausener nicht erwartet. Sie waren regelrecht schockiert. Dann erhöhten die SSV’ler ihren Einsatz und gingen selbst in Führung, welche sie schnell in einen Drei-Tore-Vorsprung ausbauten (4:7). Doch trotz des lautstarken Grölen und Pöbeln der Gästefans ließen sich die Scheyerer nicht abschütteln. Die Teams gingen mit einem 7:10-Pausenstand in die Kabinen.

Dass die Füchse so gut mithalten würden hatte wohl keiner aus der Halle gedacht. Doch so gut die erste Halbzeit war, so schlecht endete die zweite. Zunächst konnten die Füchse den Rückstand auf 8:10 verkürzen, dann aber der schon zur Gewohnheit gewordene Leistungseinbruch. In den folgenden zwölf Minuten gelang den Gästen ein 7:0-Lauf und die anfängliche Euphorie war wie weggeblasen. Auch in der Schlussviertelstunde gelang den Scheyerer so gut wie nichts mehr und die Schrobenhausener überrollten mit ihrem überragenden Tempospiel die Scheyerer Defensive. Der Endstand mit 9:25 spiegelt die Tabellensituation letzten Endes dann doch wieder. Die zweite Hälfte entschieden die Gäste extrem deutlich mit 15:2 Toren für sich. Hätte man nur ansatzweise so gut wie in Halbzeit eins gespielt, hätte man versöhnt nach Hause gehen können. So ging man mit einem lachenden und weinenden Auge zurück nach Scheyern. Eine gute erste Hälfte, auf der sich aufbauen lässt, aber auch eine desaströse zweite Hälfte, die schon fast zur Gewohnheit wird.

Nächste Woche spielen die Damen ihr letztes Saisonspiel in Eching. Der siebte Tabellenplatz steht jetzt schon fest. Dennoch will man dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden um die Saison versöhnlich zu beenden.

Kader: Karolin Kollmar, Theresa Reil, Verena Richter, Charlotte Warncke, Annika Zach, Verena Selmayer, Elena Schenkel, Carina Heimbach, Katrin Gutsmann

Betreuer: Patrick Heimbach

Patrick Heimbach

Betreuer Damen

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