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Männliche B – TSV Indersdorf 32:44

Gegen den TSV Indersdorf erwischte man einen schweren Tag. Der Kader war dünn besetzt, sodass man auch Torhüter auf dem Feld einsetzen musste. Letztlich musste man sich der Außenseiterrolle beugen und verlor am Ende deutlich mit 32:44. Trotz engagierter Offensivaktionen fand die Mannschaft über die gesamte Spielzeit keinen Zugriff in der Defensive und geriet früh ins Hintertreffen.

Der Beginn der Partie war noch ausgeglichen. Nach dem schnellen 0:1 antwortete Pfaffenhofen prompt und hielt beim 2:3 (3.) und 5:7 (6.) zunächst Anschluss. Doch bereits in dieser Phase zeigte sich, dass die Abwehr große Probleme hatte, die individuell starken Gäste unter Kontrolle zu bekommen. Indersdorf nutzte jede Unordnung konsequent aus und zog über 6:10 (9.) und 9:12 (12.) erstmals etwas davon.

Während der man im Angriff immer wieder zu Torerfolgen kam – vor allem über Valentin Epp, Mattes Zahn und Simon Schmitt – fehlte es in der Defensive an Zugriff. Die körperliche und athletische Überlegenheit der Gäste sorgten dafür, dass Indersdorf den Vorsprung kontinuierlich ausbaute. Nach dem 10:16 (16.) geriet Pfaffenhofen zunehmend unter Druck, die Gäste spielten ihre Angriffe geduldig aus und kamen häufig über die Linksaußenposition zu Torerfolgen. Zur Halbzeit stand bereits ein deutlicher 13:22-Rückstand auf der Anzeigetafel.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst nicht. Indersdorf blieb dominant und erhöhte schnell auf 13:25 (27.) und 15:29 (30.). Pfaffenhofen kämpfte weiter und versuchte, mit Einzelaktionen und Tempo dagegenzuhalten, doch jeder eigene Treffer wurde postwendend beantwortet.

In der Schlussphase zeigte Pfaffenhofen dennoch Moral. Angeführt von Simon Schmitt und Mattes Zahn gelang es, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Über 25:37 (40.), 29:40 (45.) und 31:42 (48.) blieb die Mannschaft offensiv aktiv, auch wenn die Partie längst entschieden war. Am Ende stand eine klare 32:44-Niederlage, die den Spielverlauf realistisch widerspiegelt.

Trotz des deutlichen Ergebnisses zeigte man phasenweise gute offensive Ansätze und gab sich bis zum Schluss nicht auf. Die Partie machte jedoch auch deutlich, dass insbesondere im Abwehrverbund und in der Rückzugsbewegung noch viel Arbeit vor der Mannschaft liegt. Mit mehr Stabilität in der Defensive wird es in den kommenden Spielen darum gehen, die positiven Offensivaktionen auch in Zählbares umzumünzen.

Kader: Valentin Epp, Xaver Wärmann, Jonathan Erne, Tobias Wagner, Benno Mächler, Mattes Zahn, Noah Musa, Jonas Kappel, Simon Schmitt, Batu Wrobel

Trainer: Patrick Heimbach

Patrick Heimbach

HFS-Media-Team