
SSV Schrobenhausen – männliche B 38:30
Im Auswärtsspiel beim SSV Schrobenhausen musste die männliche B-Jugend der Handball-Füchse Scheyern eine 30:38 (15:21)-Niederlage hinnehmen. Vor allem eine schwache Phase Mitte der ersten Halbzeit sowie defensive Unkonzentriertheiten über die gesamte Spielzeit hinweg machten es schwer, beim Derby in Schlagdistanz zu bleiben.
Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Nach dem frühen 0:1 (2.) entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Über 3:3 (4.) und 6:5 (8.) blieb man eng dran. Im Angriff fand man immer wieder Lösungen, insbesondere über den treffsicheren Rückraum, und hielt bis zum 11:9 (11.) den Anschluss. Dann jedoch folgte eine erste vorentscheidende Phase. Schrobenhausen nutzte defensive Abstimmungsprobleme konsequent aus, kam immer wieder zu guten Wurfmöglichkeiten von den Außenpositionen und setzte sich über 14:9 (15.) weiter ab. Trotz einer Auszeit beim Stand von 14:9 gelang es nicht, den Lauf der Gastgeber entscheidend zu stoppen. Zu häufig war man in der Abwehr einen Schritt zu spät. Über 18:13 (23.) wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 21:15 an.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft Moral. Beim 25:17 (31.) schien der Abstand zunächst weiter anzuwachsen, doch in der Folge kämpfte man sich Tor um Tor heran, da die Abwehr mehr und mehr Zugriff erlangte und die Außenwürfe unterbinden konnte. Über 28:23 (36.) und 29:25 (40.) verkürzte man den Rückstand und witterte nochmals die Chance auf eine spannendere Schlussphase. Allerdings gelang es nicht diesen Trend aufrecht zu erhalten. Es schlichen sich einige leichtsinnige Fehler und Ballverluste ein, die in schnellen Gegentoren resultierten. Schrobenhausen blieb effizient und stellte beim 33:27 (44.) und 35:28 (45.) die Weichen endgültig auf Sieg. Am Ende musste man sich auch im Rückspiel klar geschlagen geben. Endstand: 30:38.
Unterm Strich war es eine verdiente Niederlage, bei der vor allem die defensive Anfälligkeit und einige zu einfache Gegentore den Unterschied ausmachten. Offensiv zeigte die Mannschaft phasenweise gute Ansätze und Kampfgeist, defensiv jedoch fehlte über weite Strecken die notwendige Stabilität, um ein solches Spiel enger zu gestalten. Aber es geht in die richtige Richtung, denn die neue 6:0-Deckungsvariante wird von Spiel zu Spiel souveräner.
Kader: Valentin Epp, Xaver Wärmann, Daniel Sieber, Konstantin Henke, Benedikt Maier, Toni Siemsen, Tobias Wagner, Mattes Zahn, Simon Otto, Lukas Sieber
Trainer: Patrick Heimbach
Patrick Heimbach
HFS-Media-Team
