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SSV Schrobenhausen – männliche D 26:23

Zu Beginn der Partie trat Scheyern stark und konzentriert auf, trotz der schwierigen Situation, dass keine Wechseloptionen bis zum Ende des Spiels zur Verfügung standen. Das Team ging von Anfang an mit viel Energie in die Partie und versuchte, den Tabellenführer aus Schrobenhausen früh unter Druck zu setzen, was auch gut gelang.

Durch einen soliden kollektiven Auftritt in der Abwehr und gefährliche Einzelaktionen gegen sehr hoch verteidigende Schrobenhausener gelang es den Scheyerern früh, eine 6:3-Führung zu erlangen. Doch gegen die starken Einzelspieler von Schrobenhausen zeigten sich ab diesem Punkt zeitweise Schwierigkeiten, vor allem wenn diese in Eins-gegen-eins-Situationen kamen. Dadurch drehte Schrobenhausen innerhalb von fünf Minuten den Spielstand auf den Kopf und führte 9:6. Bis zur Halbzeit eröffnete sich ein offener Schlagabtausch, indem Scheyern wieder auf ein Tor Rückstand verkürzen konnte und mit Rückenwind in die Halbzeitpause ging.

Entschlossen , das Spiel gewinnen zu können gingen die Scheyerer wieder aufs Feld. Im Angriff setzte man auf eine breite Formation, die es ermöglichte, immer wieder Eins-gegen-eins-Situationen zu kreieren. Die Spieler nutzten die hoch stehenden Verteidiger von Schrobenhausen, um diese zu hinterlaufen und einfache Tore zu erzielen. Besonders durch schnelle Angriffe und Tempowechsel konnte man sich einige gute Chancen herausspielen. Severin und Jonathan setzten immer wieder entscheidende Akzente. Die zweite Halbzeit hätte offener nicht sein können. Auf beiden Seiten wurde alles ins Spiel investiert und die Führung wechselte in Minutentakt, ehe Scheyern die Führung zwei Minuten vor Spielende ein letztes Mal verlor und nicht wieder zurückgewinnen konnte. Trotz eines tapferen Kampfes den die Handball-Füchse Scheyern im Spiel gegen den Tabellenführer zeigten, schaffte man es nicht Punkte mitzunehmen. Trotz der Niederlage können alle Spieler stolz auf die gezeigte Leistung sein.

Kader: Leon Njinjoh, David Julian van Hoof, Severin Ostermayr, Jonathan Beierlieb, Luis Helmreich, Noah Geue

Trainer: Janek Moll

Janek Moll

HFS-Media-Team