
Weibliche B – TSV Ottobeuren 27:24
Die weibliche B-Jugend der Handball-Füchse Scheyern hat sich nach der Niederlage gegen Schwab/kirchen in der Vorwoche eindrucksvoll zurückgemeldet. Im Heimspiel besiegte das Team des HFS-Trainerduos Christian Missy/Lasse Schulze den bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Ottobeuren mit 27:24 (17:12).
Die Füchse hatten sich viel vorgenommen. Gar nicht zwingend mit Blick auf die Tabelle, sondern mehr mit Blick auf das eigene Potenzial. Gegen die beste Mannschaft der Liga wollte man wieder die volle Spielstärke auf das Feld bringen. Im Hinspiel spielte man nicht schlecht, verlor aber mit 24:29, nun wollte man es besser machen.
Die Anfangsphase war gut, beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, beide Abwehrreihen arbeiteten sehr konzentriert, die Scheyererinnen erspielten sich im Angriff leicht bessere Chancen, hatten aber die schwächere Chancenverwertung. Die Spielanlage war aber besser. Wegen des konsequenten Verschiebens, guter Absprache und kompromissloser Zweikampfhärte, unterband man das Angriffsspiel von Ottobeuren weitestgehend. Auch HFS-Keeperin Melissa Greth erwischte einen sehr guten Tag. Deswegen konnte man sich ab Mitte der ersten Halbzeit absetzen. Von 10:10 ging es über 12:10 und 14:11 auf 17:12 bis zur Halbzeit. Die Chancenverwertung war nun besser, es gelangen auch Tempotore – Scheyern war richtig gut im Spiel.
In der Kabine war klar, dass es gegen die Top-Mannschaft weitere starke 25 Minuten brauchen würde, aber die konnte man nach Wiederanpfiff zunächst nicht liefern. Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte man im Angriff viel zu überhastet, warf die Bälle extrem schnell weg. Die Abwehr blieb zwar stabil, weil man offensiv aber so wenig zustande brachte, kam Ottobeuren sukzessive heran. In der 38. Minute glichen die Gäste zum 19:19 aus. Das Spiel hätte jetzt kippen können, doch Scheyern bäumte sich auf und wehrte sich. Mit einer starken Abwehr und einer Leistungssteigerung im Angriff riss man das Spiel wieder an sich und zog wieder etwas davon. Am Ende gewann man dieses Spiel, das in der zweiten Halbzeit ein Kampfspiel war, mit 27:24.
Ein toller Sieg der weiblichen B, weil spielerisch und mental gezeigt werden konnte, was in dieser Mannschaft steckt. In allen Mannschaftsteilen überzeugte das Team – und festigt durch den Sieg den zweiten Tabellenplatz.
Kader: Melissa Greth, Josefina Neubauer, Julia Felbermeir, Sophia Gabrysch, Ilyana Dippl, Anna-Karina Maurer, Emelie Wärmann, Alena Kraus, Theresa Eichhorn, Helena Hettenkofer, Sonja Rauch, Selina Schreyer
Trainer: Christian Missy, Lasse Schulze
Christian Missy
HFS-Media-Team

