Spielbetriebsturnier 10 – weibliche E

Am letzten Spieltag trugen wir das E-Jugendturnier selbst in der Gymnasiumturnhalle Pfaffenhofen aus. Im Vergleich zu vorherigen Turnieren gab es den Unterschied, dass zwischen den Spielen aus organisatorischen Gründen fünf Minuten Pause eingehalten werden mussten. Ansonsten erlebten die Zuschauer wie immer spannende und sehenswerte Spiele. Besonders erfreulich war, dass man auf einen kompletten 12-Spieler starken Kader setzen konnte. Während Melissa Ruscitti im ersten Spiel im Tor stand, übernahm Anna Baranowski in den Folgespielen diese Rolle. Beide riefen eine tolle Leistung ab. Nachdem wir beim Turnier in der Vorwoche im Grunde keine Abwehr hatten, sondern die Gegner freilaufen ließen, lag der Fokus deshalb bei diesem Turnier besonders auf der Defensive. Zudem wollte ich mehr Ballsicherheit und überlegtere Aktionen bei Ballbesitz sehen, statt hektischer langer Bälle oder unkonzentrierten Fehlpässen.

Die weibliche E-Jugend beim 10. Spielbetriebsturnier der

Foto: Robbert van den Beld

Dies gelang im ersten Spiel nur teilweise bis gar nicht. Die Abwehr scheiterte in drei Punkten, die in unserem Spiel fehlten: Die Zuordnung, die Aktivität, sowie das Rückzugsverhalten. Die Ballsicherheit war einigermaßen vorhanden, aber ausbaufähig. Gegen einen abwehrstarken Gegner wie Pfaffenhofen reichte das in keinster Weise, weswegen wir verdient mit 8:1 verloren. So wurde im zweiten Spiel also noch einmal die gleichen Dinge angesprochen wie vor dem ersten Spiel, nur auf andere Art und Weise. Diesmal fruchtete das Ganze. In der Defensive standen wir gut und ließen keine gefährlichen Chancen zu, im Angriff ließen wir den Ball langsam, aber sicher, laufen. Es waren fast keine Fehlpässe zu verzeichnen. Vor dem gegnerischen Sechs-Meter konnten wir aber keinen Schwung und keine Dynamik entwickeln, weswegen auch wir nur zu wenigen, schlechten Chancen kamen. In einer kurzen, unkonzentrierten Phase stimmte die Zuordnung aber nicht ganz und wir kassierten den Gegentreffer. Am Schluss noch ein Kontertor und wir verloren ein ausgeglichenes, abwehrgeprägtes Spiel bitter mit 0:2. Dennoch war eine klare Leistungssteigerung zu erkennen.

Die weibliche E-Jugend beim 10. Spielbetriebsturnier der Saison.

Foto: Robbert van den Beld

Im nächsten Spiel gegen Rohrbach konnten wir den Spieß dann umdrehen. Über das gesamte Spiel war das Abwehrverhalten sehr gut und im Angriff konnten wir durch konzentriertes und zugleich schwungvolleres Spiel immer wieder zum Torerfolg kommen. Auch der Einsatz stimmte und wir erkämpften uns einen 5:3-Sieg. Ein Erfolgserlebnis, dass alle Beteiligten sehr glücklich machte, auch weil es das erste für das neu zusammengestellte Trainerteam mit der noch jungen Mannschaft war. Im letzten Spiel wollten wir diese Leistung fortsetzen. Dennoch warnten die Betreuer die Kinder davor, sich auf dem Erfolg auszuruhen, sondern weiter das zu spielen, was zuvor besprochen wurde. Trotzdem starteten wir nervös in das Spiel und kassierten aufgrund schlechter Zuordnung einen schnellen Gegentreffer. Dieser sollte allerdings der letzte bleiben, den die Füchse diese Saison kassierten. Denn in Folge dessen sahen die Zuschauer dominante und siegeswillige Jungfüchse, die über eine bärenstarke Verteidigung zahlreiche Bälle eroberte und in Tore ummünzte. Die Gegner kamen nur zu wenigen Torwürfen aus schlechten Positionen. Einziges Manko dabei bleibt, dass unsere Abwehr teilweise einer 6:0-Abwehr sehr ähnlichsah, die in der E-Jugend nicht gespielt werden sollte. Aber besser, wenn es zu so etwas ungewollt kommt, als wenn man die Kinder darauf hintrainiert. Das Spiel gewann man souverän mit 5:1. Am Ende bekamen die Kinder Medaillen und Süßigkeiten. Einen großen Dank an die zahlreichen und engagierten Helfer. Ohne euch wäre das alles niemals so gut gelaufen. Trotz guter Organisation kam es dennoch vor Beginn zu ein paar logistischen Problemen, die man aber souverän meistern konnte.

Die weibliche E-Jugend beim 10. Spielbetriebsturnier der Saison.

Foto: Robbert van den Beld

Das Fazit zum Turnier fällt absolut positiv aus. Wir konnten uns von Spiel zu Spiel klar steigern. Das Abwehrverhalten hat am Ende sogar besser geklappt, als ich mir das zu Beginn ausgemalt hatte. Auch das Zusammenspiel in der Mannschaft und die Ballsicherheit konnten wir gut verbessern. Alle Ziele erreicht, ein gutes Turnier gespielt und vor allem die ersten zwei Siege eingefahren. So etwas gibt den Kindern Selbstvertrauen und steigert den Spaß am Handball. Zudem ist lobenswert, dass wir unsere Tore nicht nur durch Einzelaktionen körperlich überlegener Spieler erzielen, sondern den Ball laufen lassen und fast jeder zum Abschluss kommt. Dies spiegelt auch die Torschützenliste wieder (Dorian, Melissa Ruscitti, Emily, Giulia, Melissa Greth, Jakira, Theresa). Auch mein breites Trainerteam verdient noch ein Extra-Lob. Durch Aufgabeneinteilung war die Übersicht größer und wir konnten das Spielgeschehen von außen noch besser beeinflussen. Mit diesem Turnier ist die E-Jugendsaison abgeschlossen. Aktuell steht als nächstes der Fuchs-Cup am 9. September an. Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Chapeau an die Mannschaft! Das war ein klasse Turnier.

Die weibliche E-Jugend beim 10. Spielbetriebsturnier der Saison.

Foto: Robbert van den Beld

Kader: Julia Felbermeir, Anna Baranowski, Theresa Wagenknecht, Samia van den Beld, Melissa Ruscitti, Melissa Greth, Dorian Serra, Emily Serra, Giulia Ruscitti, Jakira Drews, Sophie Deutscher, Sonja Rauch

Betreuer: Emmeran Winter, Jenny Folcarelli, Eric Wang, Tobias Falk

Emmeran Winter

HFS-Social-Media-Team

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