Spielbetriebsturnier 5 – überwiegend weibliche E

 „Wenn man einmal einen Lauf hat, dann schon richtig“, war der treffende Kommentar eines angereisten Wartenberger Anhängers beim E-Jugend-Heimturnier der Handballfüchse in der Realschulturnhalle Pfaffenhofen. Denn an diesem Tag lief so ziemlich alles schief, was nur schieflaufen konnte. Angefangen damit, dass die erwarteten Gäste aus Moosburg am Vortag kurzfristig absagten, begann der Tag damit, dass der Verfasser dieser Zeilen sich aus der eigenen Halle aussperrte. Nachdem der Hausmeister dieses Missgeschick behoben hatte, folgte sogleich die nächste Herausforderung. Aufgrund eines Fauxpas in der Hallenplanung standen nun plötzlich auch die Tischtennisspieler in der Halle, zeigten sich aber sehr kooperativ – man teilte sich die Halle. Auch dieses Problem behob man zügig, indem man sich in Absprache mit den Gästen aus Wartenberg darauf einigte, Fünf-gegen-fünf auf dem Kleinfeld zu spielen. Doch wie das Schicksal es so gerne bereithält: Aller guten Dinge sind drei. Bedauerlicherweise musste man nun zu allem Unglück auch noch feststellen, dass die Torabtrennungen fehlten. Doch auch hier agierte man rational und abgeklärt und ersetzte die Abtrennungen zunächst durch Klebeband und Seile. Nachdem die Torabtrennungen dann kurz vor Beginn der Spiele doch noch auftauchten stand dem weiteren Turnierverlauf nichts mehr im Wege.

Insgesamt waren es für das gesamtheitliche Spielverständnis der Kids natürlich semi-optionale Voraussetzungen. Da man sich nach Abwurf bereits in der Gefahrenzone der Gegner befand, war ein richtiges Abschätzen der Laufwege eher schwer. Der positive Aspekt an den Umständen war aber vor allem, dass die Kinder sich individuell besser beweisen konnten/mussten und viele es auch schafften, über ihre vermeintlichen Grenzen hinauszugehen und selbst Tore zu erzielen oder durch Einzelaktionen aufzufallen. Wie beim Vorturnier war auch an diesem Spieltag das Abwehrverhalten der Jungfüchse ein großer Pluspunkt im Spiel. Zwar noch nicht optimal aber besser konnte man mit der Bedrängnis in Abwurfsituationen umgehen und konnte die Gegner auf der anderen Seite selbst früh stören.

Nachdem man zwei Spiele 2×10 Minuten gespielt hatte, gründete man am Ende noch ein Mixed-Team und spielte drei Spiele á 10 Minuten. Vor allem im neuen Team konnten vereinzelt Spieler ungeahnte Potentiale abrufen.

Nach Turnierablauf wurden alle Kinder mit Medaillen sowie Zartem für den Gaumen ausgestattet und es herrschte am Ende trotz aller Umstände zu Beginn eine sehr gute Stimmung. Ein sehr großes Dankeschön an dieser Stelle an die Verantwortlichen aus Wartenberg, die sich in Anbetracht der anfänglichen Misere sehr kooperativ zeigten und sich davon nicht haben abschrecken lassen. Das kommende und auch schon letzte Turnier der laufenden E-Jugend-Saison steht am 24. März bei der SG Moosburg an.

Kader: Sonja Rauch, Katharina Pittner, Julia Felbermeir, Giulia Ruscitti, Dorian Serra, Emily Serra, Melissa Greth, Jakira Drews, Sophie Deutscher

Betreuer: Emmeran Winter, Jenny Folcarelli, Tanja Ruscitti

Emmeran Winter

Betreuer überwiegend weibliche E

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