TSV Karlsfeld – weibliche D 15:5

Nach der deutlichen Klatsche gegen Schleißheim wollten die Jungfüchse im Folgespiel gegen Tabellenführer Karlsfeld ein anderes Gesicht zeigen. Dies gelang zwar einigermaßen, doch weiterhin ist im Spiel der Scheyerer noch viel Luft nach oben. Mit Anna Baranowski im Tor startete man in den ersten Durchgang und nahm sich vor, in der Abwehr Spieler ohne Ball zuzuschieben, um den Ballführenden unter Druck zu setzen und Fehlpässe zu erzwingen. Im Angriff wollte man vor allem über ein schnelles Überzahlspiel oder schnelles Durchspielen und Bewegung ohne Ball zum Torerfolg kommen. Zu Beginn übte man einen guten Druck aus und konnte sich kontinuierlich gute Chancen erarbeiten. Oft scheiterte man aber an der eigenen Wurfkraft und einer abgeklärten Karlsfelder Torhüterin. Mit der Zeit ließ man aber offensiv nach. Es fehlte der Mut, über die gesamte Mannschaft den Schwung mitzunehmen und einzelne Spieler rieben sich folglich immer wieder an der kompakten Karlsfelder Abwehr auf. Defensiv konnte man zu keinem Zeitpunkt umsetzen, was man sich vorgenommen hatte. Was aber an diesem Tag stimmte, war der kämpferische Auftritt der Füchse. Insgesamt blieb die Partie relativ torlos. Dies lag aber nicht zwingend an den starken Abwehrleistungen beider Teams. Das Spiel auf mäßigem Niveau wurde von vielen individuellen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Mit nur einem erzielten Tor ging man in die Halbzeitpause, wobei dies nicht zwingend das Angriffsspiel der Füchse im ersten Durchgang wiederspiegelte. Die sieben Tore der Karlsfelder waren ebenso wenig, die höher hätten führen müssen.

Im zweiten Durchgang stand Giulia Ruscitti zwischen den Scheyerer Pfosten. Es entwickelte sich ein ähnliches Spiel. Im Scheyerer Angriff gelang nun mehr und über einige gute Pässe konnte man sich vor das gegnerische Tor spielen. Defensiv konnte man aber weiterhin nicht das umsetzen, was man sich vorgenommen hatte. Bis auf eine Aktion fehlte es hier am Spielverständnis. Am Ende verlor man verdient mit 5:15. Kämpferisch war das dennoch gut. Insbesondere Julia Felbermair machte individuell einen großen Schritt nach vorne und belebte das Mannschaftsspiel. Das volle Potential konnte die Mannschaft bei weitem aber nicht abrufen. Fazit: ein mittelmäßiges Spiel mit Schattenseiten, aber auch einigen guten Aktionen.

Kader: Giulia Ruscitti, Julia Felbermeir, Alena Schmidt, Theresa Wagenknecht, Melissa Greth, Melissa Ruscitti, Anna Baranowski

Betreuer: Emmeran Winter, Eric Wang, Tobias Falk

Emmeran Winter

HFS-Social-Media-Team

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