TSV Milbertshofen – weibliche C 16:6

Am Samstag stand das dritte Saisonspiel unserer weiblichen C-Jugend an – zu Gast in Milbertshofen. Krankheitsbedingt reisten wir wieder mit einem Kader von nur acht Spielerinnen an. Das Spiel begann sehr chaotisch und unstrukturiert: viele Absprachefehler und Missverständnisse in der Abwehr. Und wieder kamen wir mit der sehr offensiven Abwehr unserer Gegenspieler nicht zurecht. Allgemein wirkten unsere Mädels sehr unkonzentriert und schläfrig. Bälle wurden zu einfach verloren, immer wieder Fehlpässe gefolgt von Tempogegenstößen der Milbertshofener. Nur über Einläufe unseres Linksaußen kamen wir ein paar Mal zum Abschluss. Diese Würfe gingen jedoch jedes Mal recht unglücklich an den Pfosten. Somit keine Tore für die Scheyerer und ein Halbzeitstand von 0:10.

Die weibliche C beim Auswärtsspiel in Milbertshofen

Die weibliche C beim Auswärtsspiel in Milbertshofen

Das Ziel der zweiten Halbzeit hieß somit „Fehlerbehebung“. Es musste an allen möglichen Stellschrauben gedreht werden, um das Spiel noch etwas rumzureißen. Und scheinbar zeigte die Halbzeitansprache Wirkung: Scheyern war wie ausgewechselt. Die Abwehr stand nun, wie auch in den vergangenen Spielen, recht stabil, im Angriff traute man sich nun auch von Rückraumpositionen mit Schwung in die Lücken zu stoßen. Auch einige Kreisanspiele funktionierten gut und führten zu einem Sieben-Meter zu unseren Gunsten. Unser Angriffsspiel war nun sehr ideenreich. Nur beim Torabschluss fehlt noch die letzte Konsequenz. Torwürfe kamen immer wieder zu überhastet oder direkt auf den Torwart. In einer sehr ausgeglichenen zweiten Hälfte konnten wir unser Potenzial noch einmal zeigen und verhindern, dass der Rückstand wuchs. Letztendlich mussten wir uns dem TSV Milbertshofen mit 6:16 geschlagen geben.

Fazit: Phasenweise gelingt es unseren Mädels, ihr Potenzial gut auszuschöpfen und ihr Können zu zeigen. Dies gelingt uns jedoch noch nicht über die gesamte Spielzeit. Gerade in der Anfangsphase muss man schneller ins Spiel finden, konzentrierter und wacher agieren. Im Angriff fehlt es bisher noch am Selbstvertrauen und verschiedenen Ideen, um zum Torabschluss zu kommen.

Kader: Tanja Ruscitti, Alicia Ganz, Karin Förster, Anna-Maria Reichhold, Alena Seubert, Mika Schüler, Judy Churbaji, Melissa Ruscitti

Betreuer: Carina Heimbach, Annika Zach

Carina Heimbach

Betreuerin weibliche C

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